WORX Landroid Vision Cloud WR303E im Kaufcheck: Für wen sich der kleine Cloud-Landroid wirklich lohnt
Der WORX Landroid Vision Cloud WR303E 2WD gehört zu den Mährobotern, die auf den ersten Blick extrem attraktiv wirken: kein Begrenzungskabel, keine lokale RTK-Antenne im Garten, automatische Kartierung, Vision-System, App-Steuerung und dazu eine Ausrichtung auf kleine Gärten bis 300 m². Für viele klingt das nach genau dem Gerät, das den Einstieg in kabelloses Mähen endlich einfacher macht.
Genau hier muss man aber sauber bleiben. Der WR303E ist kein kleiner Wunderroboter für jeden Garten. Er ist ein neues Modell, und genau deshalb gibt es aktuell noch keine breite Langzeitbasis mit unzähligen echten Erfahrungsberichten über mehrere Saisons. Was es gibt, sind offizielle Herstellerdaten, erste Händlerbeschreibungen, erste öffentliche Diskussionen und erste Tests, die vor allem auf Setup, Konzept und Positionierung schauen.
Dieser Kaufcheck trennt deshalb bewusst zwischen dem, was heute belastbar ist, und dem, was man noch nicht künstlich aufblasen sollte. Die wichtige Frage lautet nicht: Ist der WR303E modern? Das ist er. Die wichtigere Frage lautet: Passt dieses Modell wirklich zu deinem Garten – oder kaufst du hier nur ein schickes Konzept, das in der Praxis gar nicht dein Problem löst?
Was der WORX WR303E überhaupt ist – und was er nicht ist
Der WR303E ist das kleine 2WD-Modell der Vision-Cloud-Serie für bis zu 300 m². WORX kombiniert hier RTK-Cloud-Navigation mit Vision AI und V-SLAM. In der Praxis bedeutet das: Der Mähroboter soll ohne Begrenzungsdraht arbeiten, den Garten automatisch kartieren und auch dann halbwegs stabil navigieren, wenn Satellitensignale nicht durchgehend perfekt sind.
Wichtig ist aber die Einordnung. Dieses Modell ist nicht für Hanggärten gebaut, nicht für besonders grobes Terrain und auch nicht für Käufer, die maximale mechanische Reserve suchen. WORX selbst trennt die Serie ziemlich klar: 2WD ist eher für flachere, normale Gärten gedacht, während die 4WD-Modelle für anspruchsvolleres Gelände gedacht sind. Genau deshalb ist der WR303E nicht „für alle“, sondern eher für eine sehr konkrete Zielgruppe.
Die wichtigsten offiziellen Daten zum WR303E
empfohlene Rasenfläche: bis 300 m²
Antrieb: 2WD
Schnittbreite: 18 cm
Schnitthöhe: 30 bis 60 mm
maximale Steigung laut Hersteller: 30 % beziehungsweise 17°
Akku: 20 V / 2,5 Ah PowerShare
Ladezeit: ca. 100 Minuten
Gewicht: ca. 11,2 kg
Konnektivität: WLAN und Bluetooth
Regensensor: ja
OTA-Updates: ja
Navigation: RTK Cloud + Vision AI + V-SLAM
Schon diese Daten zeigen ziemlich klar, worauf der WR303E abzielt: kleine Gärten, möglichst einfache kabellose Einrichtung und eine modernere Navigation als bei klassischen Kabelmodellen. Gleichzeitig zeigen sie aber auch seine Grenzen. 18 cm Schnittbreite, 2,5-Ah-Akku und 30 % Steigung sind keine Daten eines kleinen Kraftpakets, sondern eines Komfortmodells für eher normale Flächen.
Der größte Kaufgrund: weniger Installationsfrust
Der eigentliche Reiz des WR303E liegt nicht darin, dass er auf dem Papier besonders brutal ausgestattet wäre. Sein Reiz liegt darin, dass er typische Kaufhürden moderner Mähroboter entschärft.
Kein Begrenzungskabel – und keine Antenne im Garten
Für viele Käufer ist genau das der Punkt. Begrenzungskabel kostet Zeit, spätere Änderungen am Garten nerven, und klassische Draht-Setups sind gerade bei kleineren Grundstücken oft unverhältnismäßig lästig. Dazu kommt bei vielen RTK-Systemen noch eine zusätzliche lokale Antenne oder Referenzstation, die man ebenfalls platzieren muss.
Der WR303E geht einen anderen Weg. WORX setzt auf RTK-Cloud-Korrekturen und bewirbt die Vision-Cloud-Serie ausdrücklich ohne zusätzliche Antenne im Garten. Für kleine Grundstücke ist das ein echter Vorteil, weil die Einstiegshürde damit deutlich sinkt. Wer nicht basteln, kein Kabel ziehen und kein weiteres Hardware-Modul installieren will, findet hier ein Konzept, das deutlich alltagstauglicher klingt als viele ältere Lösungen.
Automatische Kartierung ist gerade auf kleinen Flächen sinnvoll
Bei 300 m² kaufen viele Nutzer keinen Mähroboter, um daraus ein Technikprojekt zu machen. Sie wollen ein Gerät, das den Rasen übernimmt, ohne dass man erst ein ganzes Wochenende mit Einrichtung verbringt. Genau deshalb ist Auto-Mapping beim WR303E kein Spielzeug-Feature, sondern ein zentrales Verkaufsargument.
Die ersten öffentlichen Produktbeschreibungen und Tests stellen genau diesen Punkt in den Vordergrund: Das Setup wirkt zugänglicher als bei vielen RTK-Modellen, die zusätzliches Zubehör oder aufwendigere Inbetriebnahme verlangen. Für Einsteiger in die drahtlose Klasse ist das ein echter Pluspunkt.
Wo der WR303E in der Praxis wahrscheinlich gut passt
Kleine, eher normale Gärten
Genau dafür ist dieses Modell gemacht. Ein eher flacher Garten, keine extreme Hanglage, keine groben Bodenprobleme, keine riesige Fläche – in diesem Umfeld klingt der WR303E sinnvoll. Gerade wenn es mehrere kleine Zonen, schmale Übergänge oder eine etwas verwinkelte Form gibt, kann kabellose Navigation deutlich angenehmer sein als ein klassisches Draht-Setup.
Käufer, die Komfort wichtiger finden als maximale Reserve
Der WR303E verkauft sich nicht über rohe Kraft, sondern über Bequemlichkeit. Kein Draht, keine Gartenantenne, automatische Kartierung, App-Steuerung und moderne Navigation – das ist sein Paket. Wer also nicht wegen Steilhängen oder Problemterrain sucht, sondern wegen weniger Installationsfrust, ist hier viel eher richtig.
WORX-Nutzer mit PowerShare-Akkus
Der WR303E arbeitet mit dem 20-V-PowerShare-System von WORX. Für bestehende WORX-Nutzer ist das kein kleines Detail. Wer schon Akkus und Geräte aus dem System hat, sieht den Roboter automatisch mit anderen Augen als jemand, der komplett neu einsteigt. Das erhöht den praktischen Nutzen und macht das Gerät im Alltag oft sympathischer.
Wo man beim WR303E bewusst vorsichtig bleiben sollte
Das Modell ist noch neu – echte Langzeiterfahrung ist noch dünn
Das ist aktuell der wichtigste Punkt. Es wäre unseriös, so zu tun, als gäbe es schon eine breite, belastbare Masse an echten Langzeitberichten. Die öffentliche Diskussion existiert, aber sie ist noch überschaubar. Man sieht Interesse, erste Kaufüberlegungen, erste Tests und erste Technikfragen – aber noch keine breite Schwarm-Erfahrung über längere Zeit.
Wer heute kauft, kauft also ein modernes Konzept mit plausiblen Vorteilen, aber noch keine über Jahre abgesicherte Alltagssicherheit.
30 % Steigung sind okay – aber nicht mehr
Viele Käufer lesen moderne Navigation und denken automatisch an ein universelles Upgrade. Das wäre beim WR303E falsch. Dieses Modell bleibt ein 2WD-Mähroboter mit maximal 30 % Steigung. Das ist für normale kleine Gärten absolut brauchbar, aber eben nicht für steilere Hänge, rutschige Passagen oder unruhiges Gelände gedacht. Wer genau dort Probleme hat, sollte sich von „Cloud“ und „Vision“ nicht täuschen lassen. Das sind Komfort- und Navigationsargumente, keine Ersatzlösung für fehlende Traktion.
Kleine Fläche heißt auch: wenig Reserve
300 m² Herstellerempfehlung sollte man nicht kreativ auslegen. Der WR303E ist dann sinnvoll, wenn die Fläche wirklich klein ist und halbwegs in sein Profil passt. Sobald der Garten real größer ist, viele Unterbrechungen hat oder das Gras anstrengender wächst, ist man schnell am Limit. 18 cm Schnittbreite und 2,5-Ah-Akku zeigen klar, dass hier Komfort und Einstieg wichtiger sind als Flächenreserve.
Netzabdeckung an der Station ist kein Nebenthema
WORX weist selbst darauf hin, dass die Ladestation Netzabdeckung braucht. Das klingt banal, ist in der Praxis aber wichtig. Gerade weil das Gerät stark über Bequemlichkeit verkauft wird, sollte man nicht blind davon ausgehen, dass eine schlechte WLAN-Situation am Stationsplatz schon irgendwie egal sein wird. Wer dort heute schon Probleme mit der Verbindung hat, sollte das vor dem Kauf ernst nehmen.
Was erste öffentliche Stimmen bisher andeuten
Die bisher sichtbaren Signale gehen in eine ziemlich klare Richtung. Das Konzept wird als interessanter Einstieg in die neue drahtlose Klasse wahrgenommen, gerade weil es ohne lokale RTK-Antenne auskommt. Öffentliche Diskussionen drehen sich vor allem um Komfort, Einfachheit und die Frage, wie stabil das System im Alltag wirklich sein wird.
Wichtig ist dabei die Ehrlichkeit: Die aktuelle Datenlage ist noch nicht groß genug, um so zu tun, als wäre alles schon abschließend bewiesen. Gerade in Reddit-Diskussionen und ersten Community-Beiträgen sieht man eher Neugier, erste Erfahrungen und offene Fragen als eine massive, reife Langzeitbasis. Das ist weder ein K.o.-Kriterium noch ein Qualitätsbeweis – es ist schlicht der ehrliche Status eines neuen Modells.
Außerdem sollte man ältere, härtere Kritik an früheren Vision-Modellen nicht ungeprüft 1:1 auf den Vision Cloud WR303E übertragen. Die Plattform entwickelt sich weiter, aber gerade deshalb ist Zurückhaltung sinnvoll. Wer maximale Sicherheit will, beobachtet noch etwas länger, wie sich echte Alltagserfahrungen entwickeln.
Für wen sich der WR303E wirklich lohnt
Ja, wenn dein Garten so aussieht
kleine Rasenfläche bis ungefähr 300 m²
überwiegend flacher oder nur leicht geneigter Garten
du willst unbedingt ohne Begrenzungskabel mähen
du möchtest keine lokale RTK-Antenne im Garten aufstellen
du suchst eher Komfort und einfache Inbetriebnahme als maximale Kraftreserven
du akzeptierst, dass ein neues Modell noch nicht auf riesiger Langzeitbasis steht
Eher nein, wenn diese Punkte auf dich zutreffen
du hast echte Hänge oder problematisches Terrain
dein Garten kratzt real an einer höheren Flächenklasse
du willst möglichst viel mechanische Reserve
du erwartest schon heute komplett ausgereifte, breit dokumentierte Langzeiterfahrungen
am Stationsplatz ist deine Netzabdeckung fragwürdig
Unser ehrliches Fazit zum WORX Landroid Vision Cloud WR303E 2WD
Der WORX Landroid Vision Cloud WR303E ist kein Blender, aber auch kein Modell für jeden. Seine Stärke ist nicht rohe Leistung, sondern ein komfortables Gesamtpaket für kleine Gärten: kabellos, ohne lokale RTK-Antenne, mit automatischer Kartierung und einer klar niedrigeren Einstiegshürde als viele andere moderne Systeme.
Genau deshalb ist er interessant. Viele kleine Gärten brauchen keinen großen AWD-Mäher, sondern einfach ein System, das ohne Draht und ohne Installationszirkus funktioniert. In genau dieser Nische wirkt der WR303E plausibel.
Die ehrliche Bremse bleibt aber: Das Modell ist noch neu, und die breite Langzeitbasis fehlt noch. Dazu kommen klare Grenzen bei Steigung, Flächenreserve und Gelände. Wer einen schwierigen Garten hat, kauft hier wahrscheinlich die falsche Art von Fortschritt. Wer einen kleinen, normalen Garten hat und vor allem weniger Setup-Stress will, sollte den WR303E dagegen ernsthaft im Blick behalten.
sehr interessant für kleine, normale, kabellose Komfort-Gärten
stark als Einsteiger-Modell in die Vision-Cloud-Klasse
mit Vorsicht zu bewerten, weil echte Langzeiterfahrung noch begrenzt ist
die falsche Wahl für Hänge, Problemterrain und grenzwertige Flächen
Unterm Strich ist der WORX Landroid Vision Cloud WR303E dann gut, wenn du genau das kaufst, was er sein will: ein moderner, kleiner, kabelloser Mähroboter für normale Gärten – nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.
WORX Landroid Vision Cloud WR303E im Kaufcheck: Für wen sich der kleine Cloud-Landroid wirklich lohnt
WORX Landroid Vision Cloud WR303E im Kaufcheck: Für wen sich der kleine Cloud-Landroid wirklich lohnt
Der WORX Landroid Vision Cloud WR303E 2WD gehört zu den Mährobotern, die auf den ersten Blick extrem attraktiv wirken: kein Begrenzungskabel, keine lokale RTK-Antenne im Garten, automatische Kartierung, Vision-System, App-Steuerung und dazu eine Ausrichtung auf kleine Gärten bis 300 m². Für viele klingt das nach genau dem Gerät, das den Einstieg in kabelloses Mähen endlich einfacher macht.
Genau hier muss man aber sauber bleiben. Der WR303E ist kein kleiner Wunderroboter für jeden Garten. Er ist ein neues Modell, und genau deshalb gibt es aktuell noch keine breite Langzeitbasis mit unzähligen echten Erfahrungsberichten über mehrere Saisons. Was es gibt, sind offizielle Herstellerdaten, erste Händlerbeschreibungen, erste öffentliche Diskussionen und erste Tests, die vor allem auf Setup, Konzept und Positionierung schauen.
Dieser Kaufcheck trennt deshalb bewusst zwischen dem, was heute belastbar ist, und dem, was man noch nicht künstlich aufblasen sollte. Die wichtige Frage lautet nicht: Ist der WR303E modern? Das ist er. Die wichtigere Frage lautet: Passt dieses Modell wirklich zu deinem Garten – oder kaufst du hier nur ein schickes Konzept, das in der Praxis gar nicht dein Problem löst?
Was der WORX WR303E überhaupt ist – und was er nicht ist
Der WR303E ist das kleine 2WD-Modell der Vision-Cloud-Serie für bis zu 300 m². WORX kombiniert hier RTK-Cloud-Navigation mit Vision AI und V-SLAM. In der Praxis bedeutet das: Der Mähroboter soll ohne Begrenzungsdraht arbeiten, den Garten automatisch kartieren und auch dann halbwegs stabil navigieren, wenn Satellitensignale nicht durchgehend perfekt sind.
Wichtig ist aber die Einordnung. Dieses Modell ist nicht für Hanggärten gebaut, nicht für besonders grobes Terrain und auch nicht für Käufer, die maximale mechanische Reserve suchen. WORX selbst trennt die Serie ziemlich klar: 2WD ist eher für flachere, normale Gärten gedacht, während die 4WD-Modelle für anspruchsvolleres Gelände gedacht sind. Genau deshalb ist der WR303E nicht „für alle“, sondern eher für eine sehr konkrete Zielgruppe.
Die wichtigsten offiziellen Daten zum WR303E
Schon diese Daten zeigen ziemlich klar, worauf der WR303E abzielt: kleine Gärten, möglichst einfache kabellose Einrichtung und eine modernere Navigation als bei klassischen Kabelmodellen. Gleichzeitig zeigen sie aber auch seine Grenzen. 18 cm Schnittbreite, 2,5-Ah-Akku und 30 % Steigung sind keine Daten eines kleinen Kraftpakets, sondern eines Komfortmodells für eher normale Flächen.
Der größte Kaufgrund: weniger Installationsfrust
Der eigentliche Reiz des WR303E liegt nicht darin, dass er auf dem Papier besonders brutal ausgestattet wäre. Sein Reiz liegt darin, dass er typische Kaufhürden moderner Mähroboter entschärft.
Kein Begrenzungskabel – und keine Antenne im Garten
Für viele Käufer ist genau das der Punkt. Begrenzungskabel kostet Zeit, spätere Änderungen am Garten nerven, und klassische Draht-Setups sind gerade bei kleineren Grundstücken oft unverhältnismäßig lästig. Dazu kommt bei vielen RTK-Systemen noch eine zusätzliche lokale Antenne oder Referenzstation, die man ebenfalls platzieren muss.
Der WR303E geht einen anderen Weg. WORX setzt auf RTK-Cloud-Korrekturen und bewirbt die Vision-Cloud-Serie ausdrücklich ohne zusätzliche Antenne im Garten. Für kleine Grundstücke ist das ein echter Vorteil, weil die Einstiegshürde damit deutlich sinkt. Wer nicht basteln, kein Kabel ziehen und kein weiteres Hardware-Modul installieren will, findet hier ein Konzept, das deutlich alltagstauglicher klingt als viele ältere Lösungen.
Automatische Kartierung ist gerade auf kleinen Flächen sinnvoll
Bei 300 m² kaufen viele Nutzer keinen Mähroboter, um daraus ein Technikprojekt zu machen. Sie wollen ein Gerät, das den Rasen übernimmt, ohne dass man erst ein ganzes Wochenende mit Einrichtung verbringt. Genau deshalb ist Auto-Mapping beim WR303E kein Spielzeug-Feature, sondern ein zentrales Verkaufsargument.
Die ersten öffentlichen Produktbeschreibungen und Tests stellen genau diesen Punkt in den Vordergrund: Das Setup wirkt zugänglicher als bei vielen RTK-Modellen, die zusätzliches Zubehör oder aufwendigere Inbetriebnahme verlangen. Für Einsteiger in die drahtlose Klasse ist das ein echter Pluspunkt.
Wo der WR303E in der Praxis wahrscheinlich gut passt
Kleine, eher normale Gärten
Genau dafür ist dieses Modell gemacht. Ein eher flacher Garten, keine extreme Hanglage, keine groben Bodenprobleme, keine riesige Fläche – in diesem Umfeld klingt der WR303E sinnvoll. Gerade wenn es mehrere kleine Zonen, schmale Übergänge oder eine etwas verwinkelte Form gibt, kann kabellose Navigation deutlich angenehmer sein als ein klassisches Draht-Setup.
Käufer, die Komfort wichtiger finden als maximale Reserve
Der WR303E verkauft sich nicht über rohe Kraft, sondern über Bequemlichkeit. Kein Draht, keine Gartenantenne, automatische Kartierung, App-Steuerung und moderne Navigation – das ist sein Paket. Wer also nicht wegen Steilhängen oder Problemterrain sucht, sondern wegen weniger Installationsfrust, ist hier viel eher richtig.
WORX-Nutzer mit PowerShare-Akkus
Der WR303E arbeitet mit dem 20-V-PowerShare-System von WORX. Für bestehende WORX-Nutzer ist das kein kleines Detail. Wer schon Akkus und Geräte aus dem System hat, sieht den Roboter automatisch mit anderen Augen als jemand, der komplett neu einsteigt. Das erhöht den praktischen Nutzen und macht das Gerät im Alltag oft sympathischer.
Wo man beim WR303E bewusst vorsichtig bleiben sollte
Das Modell ist noch neu – echte Langzeiterfahrung ist noch dünn
Das ist aktuell der wichtigste Punkt. Es wäre unseriös, so zu tun, als gäbe es schon eine breite, belastbare Masse an echten Langzeitberichten. Die öffentliche Diskussion existiert, aber sie ist noch überschaubar. Man sieht Interesse, erste Kaufüberlegungen, erste Tests und erste Technikfragen – aber noch keine breite Schwarm-Erfahrung über längere Zeit.
Wer heute kauft, kauft also ein modernes Konzept mit plausiblen Vorteilen, aber noch keine über Jahre abgesicherte Alltagssicherheit.
30 % Steigung sind okay – aber nicht mehr
Viele Käufer lesen moderne Navigation und denken automatisch an ein universelles Upgrade. Das wäre beim WR303E falsch. Dieses Modell bleibt ein 2WD-Mähroboter mit maximal 30 % Steigung. Das ist für normale kleine Gärten absolut brauchbar, aber eben nicht für steilere Hänge, rutschige Passagen oder unruhiges Gelände gedacht. Wer genau dort Probleme hat, sollte sich von „Cloud“ und „Vision“ nicht täuschen lassen. Das sind Komfort- und Navigationsargumente, keine Ersatzlösung für fehlende Traktion.
Kleine Fläche heißt auch: wenig Reserve
300 m² Herstellerempfehlung sollte man nicht kreativ auslegen. Der WR303E ist dann sinnvoll, wenn die Fläche wirklich klein ist und halbwegs in sein Profil passt. Sobald der Garten real größer ist, viele Unterbrechungen hat oder das Gras anstrengender wächst, ist man schnell am Limit. 18 cm Schnittbreite und 2,5-Ah-Akku zeigen klar, dass hier Komfort und Einstieg wichtiger sind als Flächenreserve.
Netzabdeckung an der Station ist kein Nebenthema
WORX weist selbst darauf hin, dass die Ladestation Netzabdeckung braucht. Das klingt banal, ist in der Praxis aber wichtig. Gerade weil das Gerät stark über Bequemlichkeit verkauft wird, sollte man nicht blind davon ausgehen, dass eine schlechte WLAN-Situation am Stationsplatz schon irgendwie egal sein wird. Wer dort heute schon Probleme mit der Verbindung hat, sollte das vor dem Kauf ernst nehmen.
Was erste öffentliche Stimmen bisher andeuten
Die bisher sichtbaren Signale gehen in eine ziemlich klare Richtung. Das Konzept wird als interessanter Einstieg in die neue drahtlose Klasse wahrgenommen, gerade weil es ohne lokale RTK-Antenne auskommt. Öffentliche Diskussionen drehen sich vor allem um Komfort, Einfachheit und die Frage, wie stabil das System im Alltag wirklich sein wird.
Wichtig ist dabei die Ehrlichkeit: Die aktuelle Datenlage ist noch nicht groß genug, um so zu tun, als wäre alles schon abschließend bewiesen. Gerade in Reddit-Diskussionen und ersten Community-Beiträgen sieht man eher Neugier, erste Erfahrungen und offene Fragen als eine massive, reife Langzeitbasis. Das ist weder ein K.o.-Kriterium noch ein Qualitätsbeweis – es ist schlicht der ehrliche Status eines neuen Modells.
Außerdem sollte man ältere, härtere Kritik an früheren Vision-Modellen nicht ungeprüft 1:1 auf den Vision Cloud WR303E übertragen. Die Plattform entwickelt sich weiter, aber gerade deshalb ist Zurückhaltung sinnvoll. Wer maximale Sicherheit will, beobachtet noch etwas länger, wie sich echte Alltagserfahrungen entwickeln.
Für wen sich der WR303E wirklich lohnt
Ja, wenn dein Garten so aussieht
Eher nein, wenn diese Punkte auf dich zutreffen
Unser ehrliches Fazit zum WORX Landroid Vision Cloud WR303E 2WD
Der WORX Landroid Vision Cloud WR303E ist kein Blender, aber auch kein Modell für jeden. Seine Stärke ist nicht rohe Leistung, sondern ein komfortables Gesamtpaket für kleine Gärten: kabellos, ohne lokale RTK-Antenne, mit automatischer Kartierung und einer klar niedrigeren Einstiegshürde als viele andere moderne Systeme.
Genau deshalb ist er interessant. Viele kleine Gärten brauchen keinen großen AWD-Mäher, sondern einfach ein System, das ohne Draht und ohne Installationszirkus funktioniert. In genau dieser Nische wirkt der WR303E plausibel.
Die ehrliche Bremse bleibt aber: Das Modell ist noch neu, und die breite Langzeitbasis fehlt noch. Dazu kommen klare Grenzen bei Steigung, Flächenreserve und Gelände. Wer einen schwierigen Garten hat, kauft hier wahrscheinlich die falsche Art von Fortschritt. Wer einen kleinen, normalen Garten hat und vor allem weniger Setup-Stress will, sollte den WR303E dagegen ernsthaft im Blick behalten.
Unterm Strich ist der WORX Landroid Vision Cloud WR303E dann gut, wenn du genau das kaufst, was er sein will: ein moderner, kleiner, kabelloser Mähroboter für normale Gärten – nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.