WORX Landroid Vision M600 WR206E.1 im Test – echte Erfahrungen, Probleme, Stärken und Schwächen
Der WORX Landroid Vision M600 WR206E.1 gehört zu den Robotermähern, die besonders viel Aufmerksamkeit bekommen haben, weil sie ohne klassisches Begrenzungskabel arbeiten. Genau das macht das Modell auf den ersten Blick extrem attraktiv. Kein Draht im Garten, kein aufwendiges Verlegen, keine klassische Installation wie bei älteren Mährobotern – stattdessen ein Vision-System, das den Rasen erkennen und automatisch mähen soll.
Auf dem Papier klingt das nach genau der Art von Mähroboter, die sich viele Gartenbesitzer schon lange wünschen. In der Praxis ist das Bild aber – wie so oft – etwas gemischter. Es gibt Nutzer, die mit dem Landroid Vision M600 zufrieden sind und die einfache Grundidee wirklich mögen. Es gibt aber auch viele echte Erfahrungsberichte, in denen ganz konkrete Probleme genannt werden: Schwierigkeiten bei der Orientierung, Probleme mit Kanten, Ärger beim Finden der Ladestation, Unsicherheit bei komplexeren Gärten oder eine insgesamt höhere Empfindlichkeit des Vision-Systems, als manche Käufer erwartet hatten.
Genau deshalb lohnt sich ein ehrlicher Blick auf das Gerät. In diesem Artikel geht es nicht um einen reinen Werbetext, sondern um einen realistischen Testbericht auf Basis von Herstellerangaben und typischen Nutzererfahrungen. Ziel ist, die Frage sauber zu beantworten: Für wen lohnt sich der WORX Landroid Vision M600 wirklich – und für wen eher nicht?
Technische Daten des WORX Landroid Vision M600 WR206E.1
Eigenschaft
WORX Landroid Vision M600 WR206E.1
Empfohlene Rasenfläche
bis ca. 600 m²
Navigation
Vision / Kamera ohne Begrenzungskabel
Schnittbreite
18 cm
Schnitthöhe
30–60 mm
Akku
20V PowerShare
Besonderheit
kein Begrenzungskabel nötig
Was den Vision M600 überhaupt so interessant macht
Der größte Vorteil des WORX Landroid Vision M600 ist klar: kein Begrenzungskabel. Genau dieser Punkt taucht immer wieder als Hauptgrund auf, warum sich Nutzer überhaupt für das Gerät interessieren. Viele Menschen haben schlicht keine Lust mehr auf die klassische Drahtinstallation im Garten. Gerade bei kleinen Grundstücken klingt die Vision-Idee deshalb extrem logisch: Roboter hinstellen, konfigurieren, mähen lassen.
Für einfache Gärten ist das Konzept tatsächlich spannend. Wenn die Fläche klar erkennbar ist, die Rasenkante logisch verläuft und der Garten nicht voller Sonderfälle steckt, wirkt das System moderner und bequemer als ältere Robotermäher mit Begrenzungskabel.
Dazu kommt, dass WORX als Marke im Mähroboter-Bereich bereits bekannt ist. Viele Interessenten schauen sich das Vision-Modell gerade deshalb an, weil sie Landroid als etablierten Namen wahrnehmen und erwarten, dass die neue Vision-Technik den nächsten logischen Schritt darstellt.
Wie wirkt der Roboter im Alltag?
Der Vision M600 ist grundsätzlich als Robotermäher für kleinere bis mittlere Gärten gedacht. Die Größe und die Flächenempfehlung zeigen relativ klar, dass er nicht für riesige Grundstücke oder extrem komplexe Flächen gebaut wurde, sondern für typische private Hausgärten.
Im Alltag hängt sehr viel davon ab, wie „sauber“ der Garten für ein kamerabasiertes System lesbar ist. Genau hier trennt sich bei diesem Roboter häufig die Erfahrung. In einfachen Gärten kann der Vision M600 durchaus funktionieren und den großen Vorteil ausspielen, dass eben kein Draht verlegt werden muss. In schwierigeren Gärten zeigen sich jedoch schneller die Grenzen des Systems als bei manchen Käufern erwartet.
Die größten Pluspunkte laut echten Nutzern
Wenn man reale Erfahrungsberichte anschaut, dann gibt es durchaus mehrere Punkte, die positiv hervorgehoben werden.
1. Kein Begrenzungskabel
Das ist ganz klar der größte Pluspunkt. Für viele ist allein das schon der Hauptgrund, sich überhaupt mit dem Gerät zu beschäftigen.
2. Interessantes Konzept für kleine Gärten
Gerade bei kleineren, eher klar aufgebauten Flächen finden manche Nutzer die Vision-Idee sehr attraktiv. Wenn das Setup zur Fläche passt, spart man sich viel Installationsaufwand.
3. Moderne Grundidee
Viele Käufer mögen am Vision M600, dass er wie ein „neuer Typ“ von Mähroboter wirkt. Das Gerät passt damit gut in die aktuelle Entwicklung hin zu smarteren, kabellosen Robotermähern.
Die häufigsten Probleme aus echten Nutzermeinungen
Genau hier wird es interessant – und wichtig. Denn wenn man sich reale Rückmeldungen anschaut, tauchen bestimmte Probleme immer wieder auf. Nicht bei jedem Nutzer gleich stark, aber doch so häufig, dass man sie ernst nehmen sollte.
1. Probleme mit dem Edge Cutting
Ein Thema, das Nutzer immer wieder ansprechen, ist das sogenannte Randmähen. Mehrere Stimmen kritisieren, dass der Vision M600 nicht so nah an der Rasenkante arbeitet, wie man es sich nach der Werbung erwarten würde. Das sorgt für Frust, weil gerade bei kleineren Gärten die Kanten optisch besonders auffallen.
In der Praxis bedeutet das: Wer wirklich erwartet, dass der Roboter die Ränder perfekt mitnimmt, könnte enttäuscht werden. Gerade bei Beeten, Mauern oder klaren Rasenkanten bleibt häufig Nacharbeit nötig.
2. Schwierigkeiten bei komplexeren Gartenlayouts
Viele Probleme entstehen dann, wenn der Garten nicht ganz einfach ist. Enge Passagen, schwierige Übergänge, besondere Kanten oder kleine Unebenheiten bringen das System deutlich schneller an seine Grenzen. Nutzer berichten hier von Blockaden, merkwürdigen Routen oder einer insgesamt unzuverlässigen Flächenabdeckung.
Das ist ein wichtiger Punkt: Der Vision M600 wirkt deutlich sensibler gegenüber der realen Gartensituation als viele klassische, simpler gedachte Systeme mit Drahtbegrenzung.
3. Zone Explorer / Mapping kann nerven
Ein weiterer Punkt, der in mehreren Nutzerberichten auftaucht, ist die Einrichtung und das Verhalten bei Zonen oder beim Erkunden der Fläche. Einige Nutzer schreiben, dass der Roboter lange gebraucht hat, bis überhaupt sinnvoll gemäht werden konnte. Andere berichten, dass der Vision M600 viele Anläufe brauchte, bevor er die Fläche ordentlich bearbeitet hat.
Das ist genau die Art von Problem, die für Käufer wichtig ist: Nicht jeder will einen Roboter, der sich erst nach vielen Versuchen „einpendelt“.
4. Festfahren oder Verirren
Mehrere Nutzer erwähnen, dass der Roboter sich gelegentlich festfährt, hängen bleibt oder mit leerem Akku irgendwo auf der Fläche endet. Das ist kein exklusives WORX-Problem – solche Dinge kommen bei vielen Robotermähern vor. Beim Vision M600 fällt aber auf, dass dieses Thema in Erfahrungsberichten immer wieder genannt wird.
Gerade in kleinen Gärten mit Löchern, leichten Unebenheiten oder problematischen Übergängen kann das schnell nervig werden.
5. Probleme beim Finden der Ladestation
Auch das Docking taucht als reales Thema auf. Einige Nutzer berichten, dass der Roboter die Basis nicht zuverlässig erkennt oder dass die Stationsposition extrem genau eingehalten werden muss. In Tipps aus der Community wird sogar beschrieben, wie wichtig die exakte Ausrichtung der Basis ist, damit das Vision-System den Rückweg sauber schafft.
Das heißt nicht, dass das Gerät grundsätzlich keine Station findet – aber es zeigt, dass die Basisposition deutlich kritischer sein kann, als manche Käufer erwarten.
6. Vision-System reagiert empfindlich auf Laub und ähnliche Störungen
Ein sehr interessanter und wichtiger Punkt aus echten Nutzermeinungen: Das Vision-System scheint auf manche natürlichen Störungen im Garten empfindlicher zu reagieren als klassische Systeme. Besonders Blätter oder optisch unruhige Flächen werden in Erfahrungsberichten als Problem genannt.
Das ist logisch, wenn man darüber nachdenkt: Ein kamerabasiertes System muss die Fläche „sehen“. Alles, was diese Sicht erschwert oder verfälscht, kann das Verhalten beeinflussen.
Für welche Gärten der Vision M600 eher geeignet ist
Wenn man die positiven und negativen Berichte zusammenzieht, ergibt sich ein relativ klares Bild. Der WORX Landroid Vision M600 passt am ehesten zu Gärten, die diese Eigenschaften haben:
eher klein bis mittelgroß
klare, gut erkennbare Rasenflächen
wenige extreme Engstellen
wenig optische Unruhe durch Blätter, Mulch oder schwierige Übergänge
Besitzer, die bewusst ein Vision-System ohne Kabel wollen
In so einem Garten kann das Konzept durchaus sinnvoll sein und den großen Vorteil des drahtlosen Setups wirklich ausspielen.
Für wen der Roboter eher nicht ideal ist
Genauso wichtig ist die Gegenfrage: Für wen ist der Vision M600 eher keine gute Wahl?
Der Roboter ist wahrscheinlich weniger ideal für Nutzer, die:
einen sehr komplizierten Garten haben
perfektes Cut-to-Edge erwarten
keine Lust auf Nachjustierung oder Fehlersuche haben
einen Garten mit vielen Blättern, schwierigen Lichtverhältnissen oder komplexen Übergängen besitzen
Genau bei solchen Voraussetzungen tauchen in den Erfahrungsberichten die meisten Probleme auf.
Was man vor dem Kauf realistisch erwarten sollte
Der wichtigste Punkt bei diesem Roboter ist Erwartungsmanagement. Wer denkt, der Vision M600 sei automatisch die perfekte, drahtlose Wunderlösung für jeden Garten, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit enttäuscht sein. Wer dagegen versteht, dass das System vor allem in passenden Gärten seine Stärken ausspielt, bewertet das Gerät deutlich realistischer.
Das ist übrigens ein Muster, das man bei vielen kamerabasierten Mährobotern sieht: Die Grundidee ist stark, aber sie ist deutlich stärker von der realen Gartensituation abhängig als manche Käufer anfangs denken.
Welche Lösungen helfen bei typischen Problemen?
Wenn man sich die echten Berichte ansieht, dann geht es bei den Lösungen meist nicht um ein einziges Wunder-Update, sondern um mehrere kleine Verbesserungen:
sehr sorgfältige Positionierung der Ladestation
Geduld beim ersten Setup
möglichst klare, gut erkennbare Gartenstruktur
Vermeidung von Problemzonen mit viel Laub oder optischer Unruhe
Akzeptanz, dass die Kanten nicht immer perfekt gemäht werden
Mit anderen Worten: Der Vision M600 funktioniert dann besser, wenn man dem System ein Umfeld gibt, in dem die Kamera-Logik möglichst sauber arbeiten kann.
Und wie sieht es mit Wartung und Verschleißteilen aus?
Auch wenn der große Fokus hier auf Vision, Navigation und Alltagstauglichkeit liegt, bleibt der WORX Landroid Vision M600 natürlich immer noch ein Mähroboter mit klassischem Verschleiß am Schneidsystem. Gerade wenn das Gerät oft arbeitet oder mit schwierigen Flächen klarkommen muss, sollte man die Klingen und die Messerscheibe im Blick behalten.
Wenn das Schnittbild schlechter wird oder sich Gras stärker unter dem Mähsystem sammelt, lohnt sich eine Kontrolle der Verschleißteile fast immer.
Fazit
Der WORX Landroid Vision M600 WR206E.1 ist ein spannender Mähroboter mit einer sehr attraktiven Grundidee. Kein Begrenzungskabel, moderne Vision-Technik und ein Konzept, das besonders für kleine Gärten interessant wirkt – genau das macht ihn auf den ersten Blick so reizvoll.
Die Realität ist aber gemischter. Es gibt echte Pluspunkte, vor allem bei der Grundidee und beim Potenzial für einfache Gärten. Gleichzeitig zeigen reale Nutzerberichte klar, dass der Roboter in komplexeren oder optisch schwierigeren Gärten schneller an Grenzen kommt. Besonders Randmähen, Mapping, Stationssuche und das Verhalten in Problemzonen tauchen als wiederkehrende Kritikpunkte auf.
Unterm Strich ist der Vision M600 kein Roboter, den man blind nur wegen des „ohne Kabel“-Versprechens kaufen sollte. Für den richtigen Garten kann er sinnvoll sein. Für den falschen Garten wird er eher zu einem Gerät, das mehr Aufmerksamkeit verlangt, als viele Käufer eigentlich wollten.
WORX Landroid Vision M600 WR206E.1 im Test – echte Erfahrungen, Probleme, Stärken und Schwächen
WORX Landroid Vision M600 WR206E.1 im Test – echte Erfahrungen, Probleme, Stärken und Schwächen
Der WORX Landroid Vision M600 WR206E.1 gehört zu den Robotermähern, die besonders viel Aufmerksamkeit bekommen haben, weil sie ohne klassisches Begrenzungskabel arbeiten. Genau das macht das Modell auf den ersten Blick extrem attraktiv. Kein Draht im Garten, kein aufwendiges Verlegen, keine klassische Installation wie bei älteren Mährobotern – stattdessen ein Vision-System, das den Rasen erkennen und automatisch mähen soll.
Auf dem Papier klingt das nach genau der Art von Mähroboter, die sich viele Gartenbesitzer schon lange wünschen. In der Praxis ist das Bild aber – wie so oft – etwas gemischter. Es gibt Nutzer, die mit dem Landroid Vision M600 zufrieden sind und die einfache Grundidee wirklich mögen. Es gibt aber auch viele echte Erfahrungsberichte, in denen ganz konkrete Probleme genannt werden: Schwierigkeiten bei der Orientierung, Probleme mit Kanten, Ärger beim Finden der Ladestation, Unsicherheit bei komplexeren Gärten oder eine insgesamt höhere Empfindlichkeit des Vision-Systems, als manche Käufer erwartet hatten.
Genau deshalb lohnt sich ein ehrlicher Blick auf das Gerät. In diesem Artikel geht es nicht um einen reinen Werbetext, sondern um einen realistischen Testbericht auf Basis von Herstellerangaben und typischen Nutzererfahrungen. Ziel ist, die Frage sauber zu beantworten: Für wen lohnt sich der WORX Landroid Vision M600 wirklich – und für wen eher nicht?
Technische Daten des WORX Landroid Vision M600 WR206E.1
Was den Vision M600 überhaupt so interessant macht
Der größte Vorteil des WORX Landroid Vision M600 ist klar: kein Begrenzungskabel. Genau dieser Punkt taucht immer wieder als Hauptgrund auf, warum sich Nutzer überhaupt für das Gerät interessieren. Viele Menschen haben schlicht keine Lust mehr auf die klassische Drahtinstallation im Garten. Gerade bei kleinen Grundstücken klingt die Vision-Idee deshalb extrem logisch: Roboter hinstellen, konfigurieren, mähen lassen.
Für einfache Gärten ist das Konzept tatsächlich spannend. Wenn die Fläche klar erkennbar ist, die Rasenkante logisch verläuft und der Garten nicht voller Sonderfälle steckt, wirkt das System moderner und bequemer als ältere Robotermäher mit Begrenzungskabel.
Dazu kommt, dass WORX als Marke im Mähroboter-Bereich bereits bekannt ist. Viele Interessenten schauen sich das Vision-Modell gerade deshalb an, weil sie Landroid als etablierten Namen wahrnehmen und erwarten, dass die neue Vision-Technik den nächsten logischen Schritt darstellt.
Wie wirkt der Roboter im Alltag?
Der Vision M600 ist grundsätzlich als Robotermäher für kleinere bis mittlere Gärten gedacht. Die Größe und die Flächenempfehlung zeigen relativ klar, dass er nicht für riesige Grundstücke oder extrem komplexe Flächen gebaut wurde, sondern für typische private Hausgärten.
Im Alltag hängt sehr viel davon ab, wie „sauber“ der Garten für ein kamerabasiertes System lesbar ist. Genau hier trennt sich bei diesem Roboter häufig die Erfahrung. In einfachen Gärten kann der Vision M600 durchaus funktionieren und den großen Vorteil ausspielen, dass eben kein Draht verlegt werden muss. In schwierigeren Gärten zeigen sich jedoch schneller die Grenzen des Systems als bei manchen Käufern erwartet.
Die größten Pluspunkte laut echten Nutzern
Wenn man reale Erfahrungsberichte anschaut, dann gibt es durchaus mehrere Punkte, die positiv hervorgehoben werden.
1. Kein Begrenzungskabel
Das ist ganz klar der größte Pluspunkt. Für viele ist allein das schon der Hauptgrund, sich überhaupt mit dem Gerät zu beschäftigen.
2. Interessantes Konzept für kleine Gärten
Gerade bei kleineren, eher klar aufgebauten Flächen finden manche Nutzer die Vision-Idee sehr attraktiv. Wenn das Setup zur Fläche passt, spart man sich viel Installationsaufwand.
3. Moderne Grundidee
Viele Käufer mögen am Vision M600, dass er wie ein „neuer Typ“ von Mähroboter wirkt. Das Gerät passt damit gut in die aktuelle Entwicklung hin zu smarteren, kabellosen Robotermähern.
Die häufigsten Probleme aus echten Nutzermeinungen
Genau hier wird es interessant – und wichtig. Denn wenn man sich reale Rückmeldungen anschaut, tauchen bestimmte Probleme immer wieder auf. Nicht bei jedem Nutzer gleich stark, aber doch so häufig, dass man sie ernst nehmen sollte.
1. Probleme mit dem Edge Cutting
Ein Thema, das Nutzer immer wieder ansprechen, ist das sogenannte Randmähen. Mehrere Stimmen kritisieren, dass der Vision M600 nicht so nah an der Rasenkante arbeitet, wie man es sich nach der Werbung erwarten würde. Das sorgt für Frust, weil gerade bei kleineren Gärten die Kanten optisch besonders auffallen.
In der Praxis bedeutet das: Wer wirklich erwartet, dass der Roboter die Ränder perfekt mitnimmt, könnte enttäuscht werden. Gerade bei Beeten, Mauern oder klaren Rasenkanten bleibt häufig Nacharbeit nötig.
2. Schwierigkeiten bei komplexeren Gartenlayouts
Viele Probleme entstehen dann, wenn der Garten nicht ganz einfach ist. Enge Passagen, schwierige Übergänge, besondere Kanten oder kleine Unebenheiten bringen das System deutlich schneller an seine Grenzen. Nutzer berichten hier von Blockaden, merkwürdigen Routen oder einer insgesamt unzuverlässigen Flächenabdeckung.
Das ist ein wichtiger Punkt: Der Vision M600 wirkt deutlich sensibler gegenüber der realen Gartensituation als viele klassische, simpler gedachte Systeme mit Drahtbegrenzung.
3. Zone Explorer / Mapping kann nerven
Ein weiterer Punkt, der in mehreren Nutzerberichten auftaucht, ist die Einrichtung und das Verhalten bei Zonen oder beim Erkunden der Fläche. Einige Nutzer schreiben, dass der Roboter lange gebraucht hat, bis überhaupt sinnvoll gemäht werden konnte. Andere berichten, dass der Vision M600 viele Anläufe brauchte, bevor er die Fläche ordentlich bearbeitet hat.
Das ist genau die Art von Problem, die für Käufer wichtig ist: Nicht jeder will einen Roboter, der sich erst nach vielen Versuchen „einpendelt“.
4. Festfahren oder Verirren
Mehrere Nutzer erwähnen, dass der Roboter sich gelegentlich festfährt, hängen bleibt oder mit leerem Akku irgendwo auf der Fläche endet. Das ist kein exklusives WORX-Problem – solche Dinge kommen bei vielen Robotermähern vor. Beim Vision M600 fällt aber auf, dass dieses Thema in Erfahrungsberichten immer wieder genannt wird.
Gerade in kleinen Gärten mit Löchern, leichten Unebenheiten oder problematischen Übergängen kann das schnell nervig werden.
5. Probleme beim Finden der Ladestation
Auch das Docking taucht als reales Thema auf. Einige Nutzer berichten, dass der Roboter die Basis nicht zuverlässig erkennt oder dass die Stationsposition extrem genau eingehalten werden muss. In Tipps aus der Community wird sogar beschrieben, wie wichtig die exakte Ausrichtung der Basis ist, damit das Vision-System den Rückweg sauber schafft.
Das heißt nicht, dass das Gerät grundsätzlich keine Station findet – aber es zeigt, dass die Basisposition deutlich kritischer sein kann, als manche Käufer erwarten.
6. Vision-System reagiert empfindlich auf Laub und ähnliche Störungen
Ein sehr interessanter und wichtiger Punkt aus echten Nutzermeinungen: Das Vision-System scheint auf manche natürlichen Störungen im Garten empfindlicher zu reagieren als klassische Systeme. Besonders Blätter oder optisch unruhige Flächen werden in Erfahrungsberichten als Problem genannt.
Das ist logisch, wenn man darüber nachdenkt: Ein kamerabasiertes System muss die Fläche „sehen“. Alles, was diese Sicht erschwert oder verfälscht, kann das Verhalten beeinflussen.
Für welche Gärten der Vision M600 eher geeignet ist
Wenn man die positiven und negativen Berichte zusammenzieht, ergibt sich ein relativ klares Bild. Der WORX Landroid Vision M600 passt am ehesten zu Gärten, die diese Eigenschaften haben:
In so einem Garten kann das Konzept durchaus sinnvoll sein und den großen Vorteil des drahtlosen Setups wirklich ausspielen.
Für wen der Roboter eher nicht ideal ist
Genauso wichtig ist die Gegenfrage: Für wen ist der Vision M600 eher keine gute Wahl?
Der Roboter ist wahrscheinlich weniger ideal für Nutzer, die:
Genau bei solchen Voraussetzungen tauchen in den Erfahrungsberichten die meisten Probleme auf.
Was man vor dem Kauf realistisch erwarten sollte
Der wichtigste Punkt bei diesem Roboter ist Erwartungsmanagement. Wer denkt, der Vision M600 sei automatisch die perfekte, drahtlose Wunderlösung für jeden Garten, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit enttäuscht sein. Wer dagegen versteht, dass das System vor allem in passenden Gärten seine Stärken ausspielt, bewertet das Gerät deutlich realistischer.
Das ist übrigens ein Muster, das man bei vielen kamerabasierten Mährobotern sieht: Die Grundidee ist stark, aber sie ist deutlich stärker von der realen Gartensituation abhängig als manche Käufer anfangs denken.
Welche Lösungen helfen bei typischen Problemen?
Wenn man sich die echten Berichte ansieht, dann geht es bei den Lösungen meist nicht um ein einziges Wunder-Update, sondern um mehrere kleine Verbesserungen:
Mit anderen Worten: Der Vision M600 funktioniert dann besser, wenn man dem System ein Umfeld gibt, in dem die Kamera-Logik möglichst sauber arbeiten kann.
Und wie sieht es mit Wartung und Verschleißteilen aus?
Auch wenn der große Fokus hier auf Vision, Navigation und Alltagstauglichkeit liegt, bleibt der WORX Landroid Vision M600 natürlich immer noch ein Mähroboter mit klassischem Verschleiß am Schneidsystem. Gerade wenn das Gerät oft arbeitet oder mit schwierigen Flächen klarkommen muss, sollte man die Klingen und die Messerscheibe im Blick behalten.
Wenn das Schnittbild schlechter wird oder sich Gras stärker unter dem Mähsystem sammelt, lohnt sich eine Kontrolle der Verschleißteile fast immer.
Fazit
Der WORX Landroid Vision M600 WR206E.1 ist ein spannender Mähroboter mit einer sehr attraktiven Grundidee. Kein Begrenzungskabel, moderne Vision-Technik und ein Konzept, das besonders für kleine Gärten interessant wirkt – genau das macht ihn auf den ersten Blick so reizvoll.
Die Realität ist aber gemischter. Es gibt echte Pluspunkte, vor allem bei der Grundidee und beim Potenzial für einfache Gärten. Gleichzeitig zeigen reale Nutzerberichte klar, dass der Roboter in komplexeren oder optisch schwierigeren Gärten schneller an Grenzen kommt. Besonders Randmähen, Mapping, Stationssuche und das Verhalten in Problemzonen tauchen als wiederkehrende Kritikpunkte auf.
Unterm Strich ist der Vision M600 kein Roboter, den man blind nur wegen des „ohne Kabel“-Versprechens kaufen sollte. Für den richtigen Garten kann er sinnvoll sein. Für den falschen Garten wird er eher zu einem Gerät, das mehr Aufmerksamkeit verlangt, als viele Käufer eigentlich wollten.