Der ANTHBOT Genie 600 gehört zu den günstigeren Mährobotern ohne Begrenzungskabel, die aktuell viel Aufmerksamkeit bekommen. Auf dem Papier klingt das Modell interessant: RTK-Navigation, mehrere Kameras, automatische Kartierung, App-Steuerung und dazu ein Preis, der deutlich unter vielen Premium-Modellen liegt.
Genau deshalb ist der Genie 600 für viele Käufer spannend, die keinen Draht im Garten verlegen wollen, aber auch keine 2000 oder 3000 Euro für einen Mähroboter ausgeben möchten.
Die wichtigere Frage ist aber: Wie gut funktioniert der Genie 600 wirklich im Alltag? Für diesen Artikel haben wir uns offizielle ANTHBOT-Daten, frühe Reviews sowie reale Nutzermeinungen aus Reddit und Community-Gruppen angesehen. Das Ergebnis ist insgesamt positiv – aber mit klaren Einschränkungen.
ANTHBOT Genie 600 im Kantenmähen.
Wichtiger Punkt vor dem Kauf: Bei der Flächenangabe gibt es widersprüchliche Angaben
Bevor wir zu den Stärken und Schwächen kommen, muss ein Punkt sauber eingeordnet werden: Die Flächenkommunikation rund um den Genie 600 ist nicht ganz konsistent.
Im offiziellen Buying Guide von ANTHBOT wird der Genie 600 als Modell für Rasenflächen unter 600 m² eingeordnet. Auf der offiziellen Genie-Serienseite wird der Genie 600 dagegen mit 900 m² angegeben.
Für Käufer bedeutet das ganz praktisch: Wer eine Fläche um 300 bis 500 m² hat, ist klar in der sicheren Zielgruppe. Wer Richtung 700 bis 900 m² geht, sollte deutlich vorsichtiger planen und eher auf reale Mähzeit, Ladezyklen und Gartenkomplexität schauen als nur auf die Marketingzahl.
Technische Daten des ANTHBOT Genie 600
kabelloser Mähroboter ohne Begrenzungsdraht
RTK + 3D Vision mit 4 Kameras
20 Multi-Zonen
2.500 mAh Akku
maximale Steigung bis 45 % beziehungsweise 24°
Schnitthöhe 30 bis 70 mm per App
5-Klingen-Messerscheibe
Lautstärke bis etwa 58 dB
IPX6-Wasserschutz
WLAN 2,4 GHz und Bluetooth
Auf dem Papier ist das für diese Preisklasse durchaus attraktiv. Vor allem die Kombination aus RTK und vier Kameras ist interessant, weil sie nicht nur für die Navigation auf offenen Flächen gedacht ist, sondern auch dort helfen soll, wo das Signal schwächer wird.
Was der Genie 600 im Alltag attraktiv macht
1. Einfacher Einstieg in die Welt der kabellosen Mähroboter
Mehrere frühe Nutzerberichte beschreiben den Genie 600 als angenehm unkompliziert beim Einstieg. Genau das ist ein echter Vorteil für Menschen, die ihren ersten Mähroboter kaufen und nicht erst Begrenzungskabel verlegen wollen.
In ersten Reddit-Eindrücken wird der Setup-Prozess als überraschend einfach beschrieben. Auch die Kartierung wurde mehrfach als angenehm unkompliziert wahrgenommen. Das ist ein wichtiger Punkt, weil viele kabellose Modelle auf dem Papier leicht wirken, in der Praxis aber bei der Einrichtung schnell nervig werden.
2. Sauberes Mapping und gute Orientierung im Garten
Für einen Mähroboter in dieser Klasse wird das Mapping in frühen Erfahrungsberichten eher positiv bewertet. Nutzer schreiben, dass der Roboter den Garten sauber erfasst und auch um Bäume oder einzelne Objekte herum präzise arbeitet.
Das ist gerade für kleinere bis mittlere Privatgärten relevant. Wenn ein Mäher in dieser Klasse schon an simplen Konturen scheitert, ist er schnell raus. Genau diesen Eindruck hinterlässt der Genie 600 aktuell nicht.
3. Solide Hinderniserkennung für typische Alltagssituationen
ANTHBOT bewirbt die Genie-Serie mit einer AI-Erkennung für über 1000 Objekte. Solche Zahlen sollte man immer mit Vorsicht lesen. Trotzdem ist die Grundidee sinnvoll: Der Mäher kombiniert RTK mit Kameras, um Hindernisse nicht nur zu umfahren, sondern Grenzen und Ecken sauberer zu erkennen.
Für normale Gärten mit Bäumen, Möbeln, Spielzeug oder Beeträndern ist das ein echtes Plus gegenüber sehr einfachen Systemen.
von bis zu 45 Prozent beziehungsweise 24 Grad.
Steigungen und schwieriger Untergrund: gut, aber nicht als Wundergerät sehen
ANTHBOT nennt für den Genie 600 eine maximale Steigung von 45 %. Das ist für einen Roboter dieser Klasse ein ordentlicher Wert. In echten Nutzermeinungen wird bestätigt, dass leichte bis mittlere Hänge grundsätzlich gut funktionieren. Ein Nutzer berichtet sogar, dass der Roboter eine leichte Steigung von etwa 30 % ohne durchdrehende Räder sauber meistert.
Gleichzeitig gibt es auch Hinweise darauf, dass Traktion und Randverhalten nicht in jeder Situation perfekt sind. Gerade in der offiziellen ANTHBOT-Community wurde von Herstellerseite selbst auf Verbesserungsbedarf bei Traktion, Kantenleistung und dem Verhalten der Klingen hingewiesen.
Das ist wichtig für die Einordnung: Der Genie 600 ist kein Hangmonster für extreme Problemgrundstücke. Für normale, leicht geneigte Gärten ist er interessant. Für sehr schwieriges Terrain sollte man realistisch bleiben.
Die größten Pluspunkte aus echten frühen Nutzermeinungen
Preis-Leistung wirkt aktuell attraktiv
Ein wiederkehrender Punkt in den frühen Meinungen ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Gerade Nutzer, die keinen High-End-Mäher brauchen, sehen im Genie 600 eine interessante Option für kleinere Gärten.
Leiser Betrieb
Mehrere Nutzer beschreiben den Mäher als angenehm leise. Das passt auch zur offiziellen Angabe von rund 58 dB. Für dicht bebaute Wohngebiete oder kleine Grundstücke ist das ein echter Vorteil.
Für 400 bis 500 m² oft sinnvoll dimensioniert
In frühen Berichten taucht immer wieder auf, dass der Genie 600 für Flächen um 400 m² gut passt. Genau dort scheint das Modell aktuell am stimmigsten zu sein: nicht zu klein, aber auch nicht zu ambitioniert.
Die realen Schwächen: Was Nutzer tatsächlich kritisieren
1. Der Akku ist der größte praktische Kompromiss
Der wohl häufigste Kritikpunkt betrifft die Akkugröße. Der Genie 600 arbeitet nur mit 2.500 mAh. Im Alltag bedeutet das: häufigere Ladepausen. Genau das wird in mehreren Nutzerberichten als klarster Nachteil genannt.
Für kleine Gärten ist das nicht dramatisch. Für Flächen im oberen Bereich der Herstellerangaben kann es aber schnell nervig werden. Deshalb gilt: Wer größere Flächen oder möglichst wenig Ladezyklen möchte, sollte eher zum Genie 1000 schauen.
2. WLAN kann im Alltag nerven
Ein besonders konkreter Kritikpunkt aus der Praxis ist das Wi-Fi. Ein Nutzer mit einer vollen Saison Erfahrung schreibt sehr klar, dass das WLAN seines Genie 600 schwach war und er das Problem nur mit mehreren Repeatern sauber lösen konnte.
Das ist kein Detail, das man ignorieren sollte. Gerade bei smarten Mährobotern ist eine instabile Verbindung lästig, weil viele Funktionen über die App laufen. Wer auf dem Grundstück ohnehin Grenzbereiche im WLAN hat, sollte das vor dem Kauf einplanen.
3. Edge-Performance ist nicht immer perfekt
Wie bei vielen Robotermähern ist auch beim Genie 600 das Randmähen nicht in jeder Situation ideal. Genau das wurde sogar in einer Antwort aus der offiziellen Community indirekt bestätigt, wo Verbesserungen bei Traktion, edge performance und blade behavior angesprochen wurden.
Das heißt nicht, dass der Roboter am Rand schlecht ist. Es heißt nur: Wer perfekte Kanten ohne Nacharbeit erwartet, sollte die Erwartung etwas heruntersetzen.
4. Langzeiterfahrung ist noch dünner als bei etablierten Marken
Ein weiterer ehrlicher Punkt: Der Genie 600 ist noch kein Modell, zu dem es bereits eine riesige Zahl langjähriger Community-Erfahrungen gibt. Es existieren frühe positive Eindrücke und erste Saisonberichte, aber die Datengrundlage ist noch klar dünner als bei großen Namen wie Husqvarna, Segway oder Gardena.
Für Käufer bedeutet das vor allem eines: Die vorhandenen Stimmen wirken durchaus ermutigend, aber der Genie 600 ist noch eher ein Modell, das man mit etwas Offenheit für frühe Produktreife kaufen sollte.
Wie gut ist das Schnittbild?
Das Schnittbild wird in frühen Berichten insgesamt als ordentlich beschrieben. Ein Nutzer schrieb sogar, dass keine Patches ausgelassen wurden. Das ist ein gutes Zeichen, vor allem für kleinere Gärten.
Trotzdem hängt das Ergebnis – wie bei jedem Robotermäher – stark von drei Dingen ab:
wie oft gemäht wird
wie dicht und nass das Gras ist
wie gut die Klingen noch sind
Der Genie 600 arbeitet mit einer 5-Klingen-Scheibe und appgesteuerter Schnitthöhe. Wenn die Messer stumpf sind, leidet das Schnittbild schnell. Viele vermeintliche Mähprobleme sind am Ende eher ein Klingen- als ein Navigationsproblem.
Navigation in schattigen Bereichen: einer der spannenderen Punkte
ANTHBOT betont beim Genie besonders die Kombination aus Full-Band-RTK und vier AI-Kameras. Laut Hersteller soll das gerade in schattigen Bereichen und unter schwierigen Bedingungen für stabilere Navigation sorgen. In der Praxis ist genau das einer der interessanteren Punkte des Modells.
Frühe Reviews beschreiben, dass die Navigation auch in komplexeren Gärten mit Bäumen insgesamt solide wirkt. Das ist noch kein endgültiger Beweis für jede Gartensituation, aber zumindest ein positives Signal.
Der Genie 600 ist laut Hersteller nach IPX6 geschützt und abwaschbar.
Regen, Reinigung und Alltagstauglichkeit
Ein praktischer Pluspunkt ist die IPX6-Klassifizierung. Der Mäher kann also laut Hersteller auch mit Wasser gereinigt werden. Das ist kein riesiges Kaufargument, im Alltag aber trotzdem angenehm, weil sich Grasreste und Schmutz bei Mährobotern schnell sammeln.
Auch beim Thema Lautstärke schneidet der Genie 600 auf dem Papier und in frühen Eindrücken ordentlich ab. Wer den Mäher eher morgens, tagsüber oder am frühen Abend fahren lassen will, bekommt hier kein besonders auffälliges Lärmgerät.
Für wen der ANTHBOT Genie 600 gut passt
für kleinere bis mittlere Gärten
für Flächen grob im Bereich 300 bis 500 m² besonders interessant
für Käufer, die keinen Begrenzungsdraht wollen
für Nutzer, die ein günstigeres Einstiegsmodell in die kabellose Klasse suchen
für Gärten mit leichter Steigung und normaler Struktur
Für wen ich eher vorsichtig wäre
bei Flächen deutlich näher an 900 m² als an 600 m²
wenn möglichst wenige Ladepausen wichtig sind
bei schwachem WLAN rund ums Grundstück
wenn perfekte Kanten ohne Nacharbeit erwartet werden
wenn nur ein komplett durchgereiftes Langzeitmodell infrage kommt
Fazit: ein interessanter Budget-Mähroboter mit echten Stärken, aber klaren Grenzen
Der ANTHBOT Genie 600 wirkt nach aktuellem Stand wie einer der interessanteren günstigeren Mähroboter ohne Begrenzungskabel. Die Kombination aus einfacher Einrichtung, sauberem Mapping, leiser Arbeit und grundsätzlich ordentlicher Navigation macht das Modell gerade für kleinere Privatgärten attraktiv.
Gleichzeitig sollte man die Grenzen nicht wegreden. Der kleine Akku ist der größte Kompromiss, das WLAN kann je nach Grundstück nerven, und bei Kanten sowie Traktion ist noch Luft nach oben.
Wer einen sehr großen oder schwierigen Garten hat, sollte den Genie 600 nicht aufgrund der Marketingzahl blind kaufen. Wer aber einen eher normalen Garten im kleineren bis mittleren Bereich hat und einen bezahlbaren Einstieg in die drahtlose Mährobotik sucht, bekommt hier ein Modell, das nach den bisherigen Nutzerstimmen deutlich interessanter ist, als es der noch relativ unbekannte Name vermuten lässt.
ANTHBOT Genie 600 Test: echte Erfahrungen, Probleme aus der Praxis und ob sich der Mähroboter ohne Begrenzungskabel lohnt
Der ANTHBOT Genie 600 gehört zu den günstigeren Mährobotern ohne Begrenzungskabel, die aktuell viel Aufmerksamkeit bekommen. Auf dem Papier klingt das Modell interessant: RTK-Navigation, mehrere Kameras, automatische Kartierung, App-Steuerung und dazu ein Preis, der deutlich unter vielen Premium-Modellen liegt.
Genau deshalb ist der Genie 600 für viele Käufer spannend, die keinen Draht im Garten verlegen wollen, aber auch keine 2000 oder 3000 Euro für einen Mähroboter ausgeben möchten.
Die wichtigere Frage ist aber: Wie gut funktioniert der Genie 600 wirklich im Alltag? Für diesen Artikel haben wir uns offizielle ANTHBOT-Daten, frühe Reviews sowie reale Nutzermeinungen aus Reddit und Community-Gruppen angesehen. Das Ergebnis ist insgesamt positiv – aber mit klaren Einschränkungen.
Wichtiger Punkt vor dem Kauf: Bei der Flächenangabe gibt es widersprüchliche Angaben
Bevor wir zu den Stärken und Schwächen kommen, muss ein Punkt sauber eingeordnet werden: Die Flächenkommunikation rund um den Genie 600 ist nicht ganz konsistent.
Im offiziellen Buying Guide von ANTHBOT wird der Genie 600 als Modell für Rasenflächen unter 600 m² eingeordnet. Auf der offiziellen Genie-Serienseite wird der Genie 600 dagegen mit 900 m² angegeben.
Für Käufer bedeutet das ganz praktisch: Wer eine Fläche um 300 bis 500 m² hat, ist klar in der sicheren Zielgruppe. Wer Richtung 700 bis 900 m² geht, sollte deutlich vorsichtiger planen und eher auf reale Mähzeit, Ladezyklen und Gartenkomplexität schauen als nur auf die Marketingzahl.
Technische Daten des ANTHBOT Genie 600
Auf dem Papier ist das für diese Preisklasse durchaus attraktiv. Vor allem die Kombination aus RTK und vier Kameras ist interessant, weil sie nicht nur für die Navigation auf offenen Flächen gedacht ist, sondern auch dort helfen soll, wo das Signal schwächer wird.
Was der Genie 600 im Alltag attraktiv macht
1. Einfacher Einstieg in die Welt der kabellosen Mähroboter
Mehrere frühe Nutzerberichte beschreiben den Genie 600 als angenehm unkompliziert beim Einstieg. Genau das ist ein echter Vorteil für Menschen, die ihren ersten Mähroboter kaufen und nicht erst Begrenzungskabel verlegen wollen.
In ersten Reddit-Eindrücken wird der Setup-Prozess als überraschend einfach beschrieben. Auch die Kartierung wurde mehrfach als angenehm unkompliziert wahrgenommen. Das ist ein wichtiger Punkt, weil viele kabellose Modelle auf dem Papier leicht wirken, in der Praxis aber bei der Einrichtung schnell nervig werden.
2. Sauberes Mapping und gute Orientierung im Garten
Für einen Mähroboter in dieser Klasse wird das Mapping in frühen Erfahrungsberichten eher positiv bewertet. Nutzer schreiben, dass der Roboter den Garten sauber erfasst und auch um Bäume oder einzelne Objekte herum präzise arbeitet.
Das ist gerade für kleinere bis mittlere Privatgärten relevant. Wenn ein Mäher in dieser Klasse schon an simplen Konturen scheitert, ist er schnell raus. Genau diesen Eindruck hinterlässt der Genie 600 aktuell nicht.
3. Solide Hinderniserkennung für typische Alltagssituationen
ANTHBOT bewirbt die Genie-Serie mit einer AI-Erkennung für über 1000 Objekte. Solche Zahlen sollte man immer mit Vorsicht lesen. Trotzdem ist die Grundidee sinnvoll: Der Mäher kombiniert RTK mit Kameras, um Hindernisse nicht nur zu umfahren, sondern Grenzen und Ecken sauberer zu erkennen.
Für normale Gärten mit Bäumen, Möbeln, Spielzeug oder Beeträndern ist das ein echtes Plus gegenüber sehr einfachen Systemen.
Steigungen und schwieriger Untergrund: gut, aber nicht als Wundergerät sehen
ANTHBOT nennt für den Genie 600 eine maximale Steigung von 45 %. Das ist für einen Roboter dieser Klasse ein ordentlicher Wert. In echten Nutzermeinungen wird bestätigt, dass leichte bis mittlere Hänge grundsätzlich gut funktionieren. Ein Nutzer berichtet sogar, dass der Roboter eine leichte Steigung von etwa 30 % ohne durchdrehende Räder sauber meistert.
Gleichzeitig gibt es auch Hinweise darauf, dass Traktion und Randverhalten nicht in jeder Situation perfekt sind. Gerade in der offiziellen ANTHBOT-Community wurde von Herstellerseite selbst auf Verbesserungsbedarf bei Traktion, Kantenleistung und dem Verhalten der Klingen hingewiesen.
Das ist wichtig für die Einordnung: Der Genie 600 ist kein Hangmonster für extreme Problemgrundstücke. Für normale, leicht geneigte Gärten ist er interessant. Für sehr schwieriges Terrain sollte man realistisch bleiben.
Die größten Pluspunkte aus echten frühen Nutzermeinungen
Preis-Leistung wirkt aktuell attraktiv
Ein wiederkehrender Punkt in den frühen Meinungen ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Gerade Nutzer, die keinen High-End-Mäher brauchen, sehen im Genie 600 eine interessante Option für kleinere Gärten.
Leiser Betrieb
Mehrere Nutzer beschreiben den Mäher als angenehm leise. Das passt auch zur offiziellen Angabe von rund 58 dB. Für dicht bebaute Wohngebiete oder kleine Grundstücke ist das ein echter Vorteil.
Für 400 bis 500 m² oft sinnvoll dimensioniert
In frühen Berichten taucht immer wieder auf, dass der Genie 600 für Flächen um 400 m² gut passt. Genau dort scheint das Modell aktuell am stimmigsten zu sein: nicht zu klein, aber auch nicht zu ambitioniert.
Die realen Schwächen: Was Nutzer tatsächlich kritisieren
1. Der Akku ist der größte praktische Kompromiss
Der wohl häufigste Kritikpunkt betrifft die Akkugröße. Der Genie 600 arbeitet nur mit 2.500 mAh. Im Alltag bedeutet das: häufigere Ladepausen. Genau das wird in mehreren Nutzerberichten als klarster Nachteil genannt.
Für kleine Gärten ist das nicht dramatisch. Für Flächen im oberen Bereich der Herstellerangaben kann es aber schnell nervig werden. Deshalb gilt: Wer größere Flächen oder möglichst wenig Ladezyklen möchte, sollte eher zum Genie 1000 schauen.
2. WLAN kann im Alltag nerven
Ein besonders konkreter Kritikpunkt aus der Praxis ist das Wi-Fi. Ein Nutzer mit einer vollen Saison Erfahrung schreibt sehr klar, dass das WLAN seines Genie 600 schwach war und er das Problem nur mit mehreren Repeatern sauber lösen konnte.
Das ist kein Detail, das man ignorieren sollte. Gerade bei smarten Mährobotern ist eine instabile Verbindung lästig, weil viele Funktionen über die App laufen. Wer auf dem Grundstück ohnehin Grenzbereiche im WLAN hat, sollte das vor dem Kauf einplanen.
3. Edge-Performance ist nicht immer perfekt
Wie bei vielen Robotermähern ist auch beim Genie 600 das Randmähen nicht in jeder Situation ideal. Genau das wurde sogar in einer Antwort aus der offiziellen Community indirekt bestätigt, wo Verbesserungen bei Traktion, edge performance und blade behavior angesprochen wurden.
Das heißt nicht, dass der Roboter am Rand schlecht ist. Es heißt nur: Wer perfekte Kanten ohne Nacharbeit erwartet, sollte die Erwartung etwas heruntersetzen.
4. Langzeiterfahrung ist noch dünner als bei etablierten Marken
Ein weiterer ehrlicher Punkt: Der Genie 600 ist noch kein Modell, zu dem es bereits eine riesige Zahl langjähriger Community-Erfahrungen gibt. Es existieren frühe positive Eindrücke und erste Saisonberichte, aber die Datengrundlage ist noch klar dünner als bei großen Namen wie Husqvarna, Segway oder Gardena.
Für Käufer bedeutet das vor allem eines: Die vorhandenen Stimmen wirken durchaus ermutigend, aber der Genie 600 ist noch eher ein Modell, das man mit etwas Offenheit für frühe Produktreife kaufen sollte.
Wie gut ist das Schnittbild?
Das Schnittbild wird in frühen Berichten insgesamt als ordentlich beschrieben. Ein Nutzer schrieb sogar, dass keine Patches ausgelassen wurden. Das ist ein gutes Zeichen, vor allem für kleinere Gärten.
Trotzdem hängt das Ergebnis – wie bei jedem Robotermäher – stark von drei Dingen ab:
Der Genie 600 arbeitet mit einer 5-Klingen-Scheibe und appgesteuerter Schnitthöhe. Wenn die Messer stumpf sind, leidet das Schnittbild schnell. Viele vermeintliche Mähprobleme sind am Ende eher ein Klingen- als ein Navigationsproblem.
Navigation in schattigen Bereichen: einer der spannenderen Punkte
ANTHBOT betont beim Genie besonders die Kombination aus Full-Band-RTK und vier AI-Kameras. Laut Hersteller soll das gerade in schattigen Bereichen und unter schwierigen Bedingungen für stabilere Navigation sorgen. In der Praxis ist genau das einer der interessanteren Punkte des Modells.
Frühe Reviews beschreiben, dass die Navigation auch in komplexeren Gärten mit Bäumen insgesamt solide wirkt. Das ist noch kein endgültiger Beweis für jede Gartensituation, aber zumindest ein positives Signal.
Regen, Reinigung und Alltagstauglichkeit
Ein praktischer Pluspunkt ist die IPX6-Klassifizierung. Der Mäher kann also laut Hersteller auch mit Wasser gereinigt werden. Das ist kein riesiges Kaufargument, im Alltag aber trotzdem angenehm, weil sich Grasreste und Schmutz bei Mährobotern schnell sammeln.
Auch beim Thema Lautstärke schneidet der Genie 600 auf dem Papier und in frühen Eindrücken ordentlich ab. Wer den Mäher eher morgens, tagsüber oder am frühen Abend fahren lassen will, bekommt hier kein besonders auffälliges Lärmgerät.
Für wen der ANTHBOT Genie 600 gut passt
Für wen ich eher vorsichtig wäre
Fazit: ein interessanter Budget-Mähroboter mit echten Stärken, aber klaren Grenzen
Der ANTHBOT Genie 600 wirkt nach aktuellem Stand wie einer der interessanteren günstigeren Mähroboter ohne Begrenzungskabel. Die Kombination aus einfacher Einrichtung, sauberem Mapping, leiser Arbeit und grundsätzlich ordentlicher Navigation macht das Modell gerade für kleinere Privatgärten attraktiv.
Gleichzeitig sollte man die Grenzen nicht wegreden. Der kleine Akku ist der größte Kompromiss, das WLAN kann je nach Grundstück nerven, und bei Kanten sowie Traktion ist noch Luft nach oben.
Wer einen sehr großen oder schwierigen Garten hat, sollte den Genie 600 nicht aufgrund der Marketingzahl blind kaufen. Wer aber einen eher normalen Garten im kleineren bis mittleren Bereich hat und einen bezahlbaren Einstieg in die drahtlose Mährobotik sucht, bekommt hier ein Modell, das nach den bisherigen Nutzerstimmen deutlich interessanter ist, als es der noch relativ unbekannte Name vermuten lässt.